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Vor 200 Jahren kam ein gehörloser Beduine, Sheikh El-Sayed, in die Negevwüste im Süden des heutigen Israel. Seine genetisch bedingte Taubheit vererbte sich von Generation zu Generation, wurde aber nie als Defekt, sondern als natürlicher Lebensumstand betrachtet. Alle Einwohner verständigten sich mit Hilfe einer lokal entwickelten El-Sayed-Zeichensprache. Doch eines Tages beschließt ein Vater, dem Schicksal seines tauben Sohnes durch eine Hörprothese, ein sogenanntes Cochlear-Implantat, eine Wende zu geben. Diese Entscheidung führt zu großen Konflikten in der Gemeinschaft und bedroht das bisher friedliche Zusammenleben von Gehörlosen und Hörenden. Die Dokumentation begleitet ein Jahr lang die Rehabilitationsphase des Jungen nach dessen Operation aus der Sicht der gehörlosen Dorfgemeinschaft. Dabei gewährt sie Einblick in eine einzigartige Lebenswelt. ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
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Programm Name: Arte
Wann: Mittwoch, 01.02.2012, Beginn: 08:55 Uhr bis Ende: 09:45 Uhr
Länge: 50 min.
Presse: Oded Adomi Leshem
Kategorie: Nachrichten/Info-Magazin, Themen-Geschichte
Land: IL